Stimmungsvoll

Einfach genießen!

So richtig weit ist der Weg nicht bis zum Camperglück, das im Vorfeld des Caravan Salons in diesem Jahr in Kroatien zu finden ist. Eine Visite dort lohnt in jedem Fall – denn zu sehen und zu erleben gibt es jede Menge. Vom Strandurlaub bis zum Kulturevent und von kulinarischen Finessen bis zu malerischen Städten.

Rovinj vom Meer aus

Und zu erleben gibt es jede Menge. Das gilt auch für die Campingplätze, die über das ganze Land verteilt sind und vom Badeurlaub am Meer mit Wassersport über Stadtferien bis hin zum Aufenthalt bei den Weinbergen, viel Abwechslung bieten.

Insofern muss man sich direkt „ranhalten“, denn ein Urlaub, den man „nur“ am Meer verbringt, würde dem Land und natürlich auch Istrien in keinem Fall gerecht. Beginnen wir bei den Weinbergen. Fast möchte man meinen, in der Toskana gelandet zu sein – aber es ist Istrien mit Weinstöcken, Sonnenblumen, Trüffelwäldern

Gepflegte Weingüter freuen sich auf Besucher für die Verkostung der süffigen Trauben

Belohnung für die vierbeinigen Trüffeljäger

und jahrtausendealter Kultur. Unter anderem haben sich bereits die alten Römer hier wohl gefühlt, wie das beeindruckende Amphitheater in Pula eindrucksvoll beweist.

In diesem Urlaub braucht man Zeit zum Genießen. Wie gesagt, da gibt es jede Menge Reben, die entlang einer „Weinstraße“ in Istrien, der führenden Weinregion Kroatiens gedeihen und zu Weingütern, wie dem bekannten Haus Matosevic führen. Die Kroaten sind gastfreundlich, lieben ihre unterschiedlichen Rebsorten und beweisen immer wieder, dass

Malerische Flohmärkte laden zum Bummel

sie hervorragende Weine herstellen können. Istrien hat insgesamt vier Weinstraßen zu bieten, die allesamt mit dem Wegweiser „Vinska Cesta Porestine”

Unterwegs mit dem Gespann

gekennzeichnet sind.
Entlang der Weingüter kann man anhalten und bekommt – auch unangemeldet – Führungen, sowie die Gelegenheit, den leckeren Rebensaft direkt von Erzeuger zu kaufen. Und Empfehlungen zu den nächstgelegenen Campingplätzen gibt es auch, wo man dann die flüssigen „Schätzchen“ – der Malvasia-Wein gehört unbedingt dazu – gleich gemütlich verkosten kann.

Mittelalterliche Städte laden zum Bummel ein

Natürlich gibt es in Istrien all das, was das Genießer-Herz sonst noch begehrt. Käse, Oliven, frisches Gemüse, Schinken und natürlich Trüffel. Die bekommt man unter anderem im Trüffelimperium von Giancarlo Zigante in Livade ganz besonders lecker. Der Firmenchef ist derjenige, der als Finder des größten, jemals gefundenen weißen Trüffels – er wog 1,31 Kilo, immer noch unangefochten im Guiness Buch der Rekorde steht. In Kroatien wachsen – während der kurzen Saison – weiße Trüffel und das ganze Jahr über schwarze Trüffel, die man gerne genießt und die nicht nur verschwenderisch über Nudeln gehobelt werden, sondern auch in hervorragenden Ölen und sogar in Süßspeisen wie Eis oder Schokoladencreme die Kenner begeistern.
Genug geschlemmt? Wie wäre es dann mit einem Spaziergang, Gelegenheit dazu gibt es im Künstlerdorf Groznjan, einem malerischen mittelalterlichen Dorf. In dieser „Stadt der Künstler“ wohnen seit 1956 Künstler mietfrei, nachdem die bisherigen Einwohner weggezogen waren. Einzige Bedingung für die neuen Mieter: Sie mussten das Erscheinungsbild der Stadt nicht nur erhalten, sondern das Städtchen sozusagen vor dem Verfall retten. Das Projekt ist gelungen und heute freuen sich nicht nur die

Südländisches Flair

Besucher, sondern sicherlich auch die Einwohner, die hier florierende Galerien und Kunstgeschäfte betreiben. Es gibt auch alles zu kaufen, was rund um Trüffel und Reben möglich ist.

Nun soll es doch wieder aufs Wasser gehen und Sie möchten diesen Programmpunkt mit malerischen Aussichten verbinden und die unzähligen Sportangebote auf Ihrem Campingplatz – noch – nicht nutzen? Wie wäre es dann mit einer Tour in den Bantana-Booten rund um Rovinj? Die, teilweise ehemaligen, teilweise immer noch in Gebrauch befindliche

Großzügige Stellplätze sind selbstverständlich

n Fischerboote werden von ihren Besitzern rund um die Landzunge gesteuert und geben so Gelegenheit zu einer ganz neuen Perspektive auf diese malerische Stadt.

Auch schmalere Straßen stellen selten ein Hinderniss dar

Unsere Tour hat klar gezeigt: Eine hervorragende Möglichkeit, sich in Istrien zu bewegen ist es, mit Reisemobil, gleich welcher Größe oder Gespann unterwegs zu sein. Die Infrastruktur ist hervorragend, so dass man sein Gefährt auch außerhalb von Campingplätzen auf gut zugänglichen Parkplätzen abstellen kann, von wo aus man prima sein jeweiliges Ziel erreicht.
Und was es dafür in der nächsten Saison an Neuigkeiten gibt, zeigt der kommende Caravan Salon in Düsseldorf, der vom 31.8. – 8.9. seine Türen öffnet. Und das ist so einiges, wie Stefan Koschke, Director Caravan Salon der Messe Düsseldorf berichten

Traumhafte Sommenuntergänge machen Lust auf den kommenden Tag

konnte: Auf rund 214.000 Quadratmetern werden 600 nationale und internationale Aussteller in 13 Hallen des Messegeländes für die Besucher da sein. Es wird jede Menge Premieren geben und natürlich auch Sondershows und Gelegenheit, vieles auszuprobieren, bevor man sich zum Kauf entscheidet. Spannend wird sicherlich die Show „Caravaning Sports“, in der Fahrzeuge präsentiert werden, die besondes gut geeignet sind, um im Urlaub sportlich unterwegs zu sein. Insgesamt werden in den Tagen in Düsseldorf über 2.100 Fahrzeuge vorgestellt. Es gibt Caravans, Reisemobile, Vans, Faltcaravans, Mobilheime – eben die gesamte Palette. Und auch Dr. Holger Siebert, Vorsitzender des CIVD-Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit freut sich auf die kommenden Tage: „Schon die letzten Jahre waren toll!“ Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbandes, CIVD, pflichtet ihm bei: „Caravaning hat einen positiven Imagewandel erfahren und ist als attraktive Urlaubsoption überall in der Gesellschaft angekommen. Die Menschen leben zunehmend in Städten und wollen in ihrer Freizeit dem dort oftmals hektischen Alltag entfliehen“.Und dazu passt der Wunsch nach einem aktiven Naturerlebnis einfach perfekt, wie man in Istrien ganz besonders deutlich sehen und erleben konnte.

Text und Fotos: Viktoria Groß